The Simple Way To Write A Sermon

5 simple ways to read a scientific article Fun facts for research papers

Die Festlegung des Akzents auf die erste (Wurzel-) silbe des Wortes hatte weitgehende Folgen fr die weitere Entwicklung des phonologischen Systems und der morphologischen Struktur der germanischen Einzelsprachen. Die Festlegung des Akzents auf die erste Silbe fhrte im Deutschen:

Die Germanen sind aus einer Gruppe von urindoeuropdischen Sippen und Stdmmen entstanden. Die Entwicklung des germanischen Volkstums mag im dritten Jahrhundert v.u.Z. begonnen haben. Um diese Zeit lebten die Germanen in Sdskandinavien, an der Ostseekste, auf der Halbinsel Jtland und im Raum der Elbmndung. Hier hat sich im Laufe der jahrtausendelangen Sonderentwicklung, vermutlich zwischen 3000 - 1000

Der grammatische Wechsel. Da der Akzent im Indoeuropdischen und im frhesten rgermanisch = frei, beweglich war, lag er (der Wortakzent) of bald auf dem Wur-zelmorphem, bald auf dem Flexionsmorphem bzw. auf dem affixalen Morphem. Deshalb wirkte das Vernersche Gesetz nur auf einen Teil der Wortformen bzw. der Wtsrter einer Wortfamilie. Dadurch entstand der sog. grammatische (Konsonanten) - Wechsel, d.h. der Wechsel stimmloser und stimmhafter Frikativlaute f, p, h, s/b, d, g, z.

Die Akzentverschiebung. Eine wichtige Neuerung des Urgermanischen war auch der Wandel der Akzentverhdltnisse. Das Indoeuropdische hatte einen freien, beweglichen Akzent. DAYa auch das dlteste Urgermanisch einen freien Akzent haben muyate, geht aus dem Vernerschen Gesetz hervor. Doch vermutlich noch wdhrend des Ablaufs der germanischen Lautverschiebung hat sich im Urgermanischen der Bergang zur Anfangsbetonung vollzogen, die alle altgermanische Sprachen aufweisen (haben).

und Lokalmundarten (Territorialdialekten). Sie sind eine weit verbreitete Sprachform. Die stddtischen Halbmundarten bilden sich in der frhbrgerlichen Zeit mit dem Aufkom men und mit dem Wachstum der Stddte durch Sprachmischung und Sprachausgleich heraus. Sie haben die primdren Merkmale der Mundarten eingebyat (beseitigt) of und nur die sekunddren, die weniger auffdlligen Besonderheiten der heimischen Mundarten beibehalten, z.B. im Berlinischen heiyat es of "Jans" of fr of "Gans", "Kopf" fr "Kopp" oder.

Die deutsche Nationalitdt ist aus den westgermanischen Groyastdmmen der Franken, Bayern, Alemannen, Thringer und Sachsen in der Zeit vom V-VI Jh. bis zur Mitte des X Jahrhunderts hervorgegangen. Eine fhrende Rolle bei der Herausbildung der deutschen Nationalitdt spielten auf der Anfangsstufe dieses Prozesses die Franken. Nach der Eroberung der rtsmschen Provinz Gallien grndeten die Franken 486 das Frankenreich, das die frdnkischen Territorien tsstlich des Rheins und das neueroberte Gallien vereinigte. Hier beginnt die intensive Enwicklung der feudalen Gesellschaft. 496 nehmen der frdnkische Ktsnig Chlodwig und der Adel das Christentum an. Die Sprache des katholischen Gottesdienstes, das Latein, wird auch zur Amtssprache des Staates. Das Frankenreich besteht bis zur Mitte des IX. Jahrhunderts. Es erlebt seine Bltezeit in der spdtfrdnkischen Zeit, unter Karl dem Groyaen aus dem Geschlecht der Karolinger (724 - 814). Unter Karl dem Groyaen breitet sich das Frankenreich auf das Territorium vieler europdischer Ldnder aus.

Wandel des Sprachktsrpers, d.h. Wandlungen im phonologischen System, in, Wortbildung und Wortschatz, die sich im Laufe von Jahrhunderten all-mdhlich anhdufen und betrdchtliche Verdnderungen in der Sprache hervorrufen.

b) Wandel der Existenzformen der Sprache: ob die Sprache nur in gesprochener Form existiert oder auch ein Schrifttum besitzt, ob sie nur in Form von Mundarten lebt oder auch bermundartliche Existenzformen hat.

(z.B. Obersdchsisch, Berlinisch, Pfdlzisch, Bairisch, Schwdbisch, Wrttembergisch u.a.m.) die Hauptarten der Umgangssprache nicht nur in den stddtischen und Industrie-gebieten, sondern auch auf dem Lande. Sie existieren parallel zur literatursprachlichen Alltagsrede und unterscheiden sich von ihr durch grtsyaere oder geringere landschaftliche Fdrbung.

Die dltesten deutschen Schriftdenkmdler stammen aus dem V Jh. Die Geschichte der deutschen Sprache wird also seit dem Beginn der sprachlichen Berlieferung bis zur Gegenwart in folgende Perioden gegliedert: